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Einkaufen bei mehreren Händlern: Was Leonie über den ganzen Warenkorb lernte

Key takeaways

  • Vergleichen Sie den gesamten Warenkorb statt einzelner Lockangebote.
  • Rechnen Sie die zusätzliche Entfernung in jede Mehrfachstopp-Entscheidung ein.
  • Prüfen Sie Ihre Einkaufsliste vor dem Losfahren und speichern Sie wiederkehrende Listen.

38 % der Menschen kaufen laut Shopfully-Studie bei mehreren Händlern. Damit sich der zusätzliche Stopp lohnt, sollten Sie Grundpreise, Entfernung und den Gesamtpreis des Einkaufs gemeinsam vergleichen.

Der zweite Markt lohnt sich nur, wenn die Rechnung aufgeht

Leonie steht an einem Dienstagabend in Köln vor dem Kühlschrank und hält einen zerknitterten Einkaufszettel in der Hand. Für das Abendessen am nächsten Tag fehlen noch Nudeln, Tomaten, Milch, Kaffee und Waschmittel. Ihr Partner wartet zu Hause mit dem leeren Einkaufskorb, während die Geschäfte bald schließen.

Auf dem Zettel stehen bereits zwei Läden. Im ersten gibt es das Waschmittel günstiger, im zweiten den Kaffee. Doch Leonie weiß nicht, ob die Einzelangebote die zusätzliche Fahrt wirklich ausgleichen. Wenn sie jetzt einfach losfährt, kann am Ende ein zweiter Stopp dazukommen, ohne dass der Einkauf insgesamt billiger wird.

Genau hier entscheidet sich, ob mehrere Händler sinnvoll sind. Ein einzelnes günstiges Produkt reicht dafür nicht aus. Entscheidend ist der Preis des gesamten Warenkorbs, einschließlich der Strecke und des zusätzlichen Zeitaufwands.

Ein Vergleich sollte deshalb drei Fragen beantworten:

  • Was kostet jeder Artikel pro vergleichbarer Menge?
  • Wie hoch ist der Gesamtpreis des Warenkorbs in einem oder mehreren Märkten?
  • Wie viel zusätzliche Entfernung entsteht durch den günstigeren Plan?

Der Grundpreis hilft, Verpackungsgrößen fair zu vergleichen. Ein Angebot für 500 Gramm kann auf dem Preisschild günstiger aussehen als eine größere Packung, obwohl der Kilopreis höher liegt. Für den Einkaufsplan zählt anschließend, welche konkreten Produkte zu welchem Preis in erreichbaren Filialen verfügbar sind.

Von Einzelangeboten zum realistischen Einkaufsplan

Viele Angebotsübersichten zeigen Ihnen, wo einzelne Produkte im Preis gesenkt sind. Für eine echte Entscheidung brauchen Sie jedoch den Zusammenhang zwischen allen Artikeln auf Ihrer Liste.

Mit Best Price Alert tragen Sie Ihre Einkaufsliste ein und erhalten daraus verschiedene Pläne. Einer kann den gesamten Einkauf bei einem Händler bündeln. Ein anderer verteilt die Artikel auf zwei nahe Märkte, wenn dadurch der Warenkorb deutlich günstiger wird. Die Pläne berücksichtigen dabei reale Preise aus aktuellen Wochenangeboten und Katalogen.

Wichtig ist die Rangfolge: Der billigste Plan auf dem Papier muss nicht automatisch der beste für Ihren Alltag sein. Ein zusätzlicher Laden bedeutet eine weitere Strecke, mehr Zeit und möglicherweise einen größeren Umweg. Deshalb können Sie selbst festlegen, wie stark Sie Ersparnis oder Bequemlichkeit gewichten möchten.

Leonie sieht in ihrem Beispiel zwei Möglichkeiten. Der Ein-Stopp-Plan ist einfacher, kostet aber etwas mehr. Der Zwei-Stopp-Plan spart beim Warenkorb, führt sie dafür zu zwei Filialen in der Nähe. Sie verschiebt den Regler ein Stück in Richtung Bequemlichkeit und prüft, ob der Preisunterschied den zweiten Stopp noch rechtfertigt.

Diese Darstellung verhindert eine häufige Fehlentscheidung: nur auf das auffälligste Angebot zu schauen. Ein günstiger Kaffee macht den Weg zu einem weit entfernten Markt nicht automatisch sinnvoll. Ein etwas teurerer Ein-Stopp-Einkauf kann insgesamt die bessere Wahl sein.

Entfernung gehört in die Einkaufsrechnung

Fahrtkosten werden beim Angebotsvergleich oft übersehen. Dabei kostet jeder zusätzliche Weg Zeit und je nach Verkehrsmittel auch Geld. Selbst wenn Sie zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln einkaufen, bleibt die Entfernung ein praktischer Faktor.

Ein guter Vergleich zeigt deshalb Preis und Strecke nebeneinander. Best Price Alert stellt nahe Händler auf einer Karte dar und verbindet die Warenkorbsumme mit der Entfernung. So sehen Sie, ob die mögliche Ersparnis zu Ihrem Weg passt.

Das ist besonders hilfreich bei größeren Wocheneinkäufen. Bei zwei oder drei Produkten kann ein zweiter Stopp unnötig sein. Bei einem vollen Warenkorb mit mehreren teuren Artikeln kann sich die Aufteilung dagegen lohnen. Die richtige Entscheidung hängt von Ihrer Liste ab, nicht von einem einzelnen Werbeschild.

Auch die zeitliche Gültigkeit der Angebote zählt. Wochenangebote können bereits abgelaufen sein oder nur für einen begrenzten Zeitraum gelten. Prüfen Sie deshalb vor dem Losgehen, ob die Preise noch aktuell sind und ob alle Artikel tatsächlich zu Ihrem Plan passen.

Erst vergleichen, dann losfahren

Leonie entscheidet sich schließlich für den Zwei-Stopp-Plan, weil beide Märkte auf ihrem normalen Weg liegen. Der zusätzliche Weg bleibt überschaubar, während die Gesamtsumme niedriger ausfällt. Auf ihrem Handy sieht sie, welche Artikel sie wo einkauft, statt im ersten Laden spontan die gesamte Liste umzubauen.

Beim nächsten Einkauf speichert sie die Liste und ergänzt nur die fehlenden Produkte. Das spart den erneuten Aufbau von Grund auf. Produkte, die sie regelmäßig kauft, kann sie beobachten lassen und sich bei Preisänderungen erinnern lassen.

Wenn Sie selbst mehrere Händler vergleichen möchten, beginnen Sie mit Ihrer echten Einkaufsliste. Schreiben Sie Mengen und Größen dazu, prüfen Sie den Grundpreis und vergleichen Sie anschließend den vollständigen Warenkorb. Danach stellen Sie die mögliche Ersparnis der zusätzlichen Strecke gegenüber.

Manchmal ist ein Händler die beste Wahl. Manchmal lohnt sich die Aufteilung. Die verlässlichere Entscheidung entsteht, wenn Sie beides vor dem Einkauf sehen.

Mehr zu dieser Abwägung zeigt auch Aldi vs. Lidl in Cologne: The One-Hour Party Grocery List. Und wenn eine Angebots-App besonders verlockend wirkt, lohnt sich ein Blick auf Noras Angebots-App lockt. Der Einkauf droht teurer zu werden., bevor der erste Stopp feststeht.

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